Diese vier Porträts sind Fälschungen (sowohl die Fotos als auch die Bildunterschriften):

1. Irdenwarescherben in rotfigurigem Stil 2. Buchmalerei auf Pergament

1. Irdenwarescherben in rotfigurigem Stil, in Süditalien gefunden. Sie gehöhrten wahrscheinlich einmal einer Lekuthos (Ölflasche) aus dem klassischen Griechenland (Mitte des 5. Jahrhunderts vuz), vermutlich Attika. Die Darstellung könnte wohl ein Porträt des Geschichtsschreibers Herodot sein.

2. Buchmalerei auf Pergament, höchstwahrscheinlich ein Porträt des fränkischen Königs und Kaisers Karl der Große. Es wurde von Handwerkern an seinem Hof in Aachen angefertigt (kurz nach 800 uz).

3. In Stein gekerbtes Bildnis mit Pigmentresten 4. Filzteppich

3. In Stein gekerbtes Bildnis mit Pigmentresten, vor kurzem bei Qassiarsuk (der heutige Name von Brattahlid) in Grönland entdeckt. Forscher nehmen an, dass das Bild den Nordmann Leif Eriksson vorstellt und es könnte um das Jahr 1000 uz hergestellt sein, um die Gründung der Siedlung Vinland zu gedenken. Der Felsen mit dem 4,5 m. höhen Bild wurde schon schnell ein Zugpflaster für Sommertouristen.

4. Filzteppich, aus dem Nachlass eines ehemaligen rumänischen Regierungsbeamten aufgetaucht (der während des Ceausescu-Regimes diente). Die Erben beharren, dass er das Bild Attilas des Hunnen enthält. Vorsichtige Sachverständige verwerfen jene Behauptung, aber aus Kohlenstoffdatierung wurde ersichtlich, dass der Teppich aus der 1. Hälfte des 5. Jahrhunderts uz stammt.

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